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Motivation

So langsam kann ich es nicht mehr hören, Finanzberater kommen in der aktuellen Berichterstattung nicht gut weg. Ein Beispiel ist die letzte Sendung von Hart aber Fair. Die Branche wird kollektiv für die Auswirkungen der globalen Finanzkrise verantwortlich gemacht. Anhand von einzelnen Beispiel wird suggeriert alle Finanzberater verkaufen nur in ihrem eigenen Interesse, bzw. dem ihrer Unternehmen. Nach meiner Erfahrung arbeiten viele Kollegen nach bestem Wissen und Gewissen. Sicher gibt es da Ausnahmen. Wenn Kunden zu mir kommen wundere ich mich manchmal auch. Letztlich sicher kann ich natürlich nur über mich sprechen. Mir liegt der Vorteil meiner Kunden am Herzen. Probieren Sie es aus. Zeit ist Gold Wer meint die eigene Altervorsorgeberatung in weniger als einer Stunde bei einer Bank oder Versicherung abwickeln zu können, sollte sich auch fragen, wie viel Beratung in dieser kurzen Zeit überhaupt möglich ist. Nur für das Ausfüllen der Formulare und die Erstellung der Dokumentation ist eine halbe bis dreiviertel Stunde notwendig. Mit anderen Worten: Eine gute Beratung braucht Zeit. Zeit, die sich Berater und Kunde einfach nehmen müssen, um zu einem optimalen Ergebnis zu kommen. Die Zukunft ist ungewiss und eine veränderte Situation braucht gemeinsames Handeln. Sprechen sie mit ihrem Finanzberater wenn sie Fragen haben oder unsicher sind, gerade in einer Situation wie zurzeit.

Berater oder Verkäufer?

Ich bin als freier Finanzberater unabhängig von einem einzelnen Unternehmen. Damit bin ich von dem Zwang befreit, nur die Produkte eines Unternehmens zu verkaufen. Ich habe die Freiheit aus allen am Markt angebotenen Produkten auszuwählen, zu vergleichen und das beste individuelle Angebot mit meinen Kunden heraus zu suchen. Denn das Produkt muss zum Kunden passen und nicht der Kunde zum Produkt. Das nenne ich Beratung. Also bin ich verkaufender Berater oder beratender Verkäufer. Bezahlt werde ich für meine Beratung über die in den Produkten enthaltenen Provisionen oder, wenn Sie es wünschen, über Honorarberatung. Meine Kunden wissen wie hoch diese Provision ist. Bei lang laufenden Produkten wie Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen sind branchenweit ca. 4 % Vertriebskosten enthalten. Das entspricht etwa der vermuteten Marge der Produkte von Aldi und Lidl. Zum Vergleich: Ein Autokauf beinhaltet ca. 30 % Händlermarge, ein Buch ca. 25 %, ein Essen im Restaurant ca. 300 – 400 % und der geliebte Milchkaffe ca. 500 – 800 %. Die Provisionen sind vom Markt gesteuert. Bei niedrigeren Provisionen würden die Produkte nicht mehr abgesetzt, bei zu hohen Provisionen würden die Produkte im Vergleich zur Konkurrenz zu teuer. Alle, ob Freiberufler, Festangestellte, Handelsvertreter, Beamte oder Makler, wollen und müssen mit ihrer Arbeit Geld verdienen. Das ist in einer kapitalistischen Welt nun einmal so. Auch ein unabhängiger Finanzberater muss Geld verdienen. Da eine entsprechende Beratungsleistung dahinter steht, ist das für meine Kunden kein Problem. Sicherlich macht die aktuelle Krise und der daraus resultierende Vertriebsdruck die Arbeit für viele nicht einfacher. Nach meinem Eindruck suchen die Kunden aber zurzeit eher mehr als weniger nach einer guten unabhängigen Finanzberatung. Warum sollte man bei vermehrtem Bedarf der Kunden denen besonders Druck machen? Man hat doch sowieso schon mehr Arbeit.

Wie finde ich einen guten Finanzberater?

Es gibt kein Provisionsproblem in der Finanzberatung sondern – leider – ein Beratungsproblem. Vertrauen sie deshalb auf ihr Bauchgefühl. Wenn ihr Finanzberater zu schnell auf einen Abschluss eines Vertrags dringt oder mit zu viel Druck vorgeht, verabschieden sie sich einfach aus dem Gespräch. Suchen Sie sich einen unabhängigen Finanzberater, der Ihnen die oftmals hochkomplexen Themen gut vermitteln kann und sich auf Sie einlässt, Ihnen Fragen stellt, ihre persönlichen Bedürfnisse ermittelt und auf Sie eingeht. Meiden Sie Finanzberater, die immer nur ein Produkt auf alle ihre Fragen aus dem Köcher ziehen. Fragen Sie nach, lassen Sie sich etwas erklären, wenn Sie nicht weiter wissen und schließen Sie nicht überhastet einen Vertrag ab. Oft muss man zwei oder drei Mal miteinander sprechen, um sich über ein Produkt klar zu werden. Das Fazit: Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie sich BERATEN.

Mehr Infos unter: www-nunc-net.de

Die Uni Profi Riester Rente* wird seit Jahren von Verbraucherschützern, Finanztest, etc., über den Klee gelobt, wie baugleiche Riesterrente-Konzepte von DWS, DIT und anderen Fondsgesellschaften auch. Neben den klassischen Anbietern der Rentenversicherung wie den Versicherern tummeln sich nun auch dank guter Lobbyarbeit Banken, Fondsgesellschaften und sogar auch Bausparkassen unter den Anbietern, die kaum Erfahrung in der Kalkulation oder Absicherung von lebenslangen Renten haben und zum Teil höhere Zinsversprechen geben als die Versicherer. Doch das dies nur ein leeres Versprechen sein kann, möchte ich im Folgenden darstellen.

Wie funktioniert die Uni Profi Riester Rente*?
Die Union Investment hat ein sehr statisches Modell genutzt um in die zu Grunde liegenden Aktienfonds und Rentenfonds anzulegen.
Kurz: Solange die Märkte steigen, wird im Wesentlichen in einen Aktienfonds angelegt, sobald sie fallen, wird in einen Rentenfonds umgeschichtet. Dies umso stärker, je älter die Kunden sind.
Warum? Die Anbieter von Riesterprodukten müssen zum Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge garantieren. Diese Garantie stellen natürlich nicht die Anbieter, sondern die Kunden der Anbieter, also Sie, zur Verfügung, indem sie ihr Geld in Rentenfonds investieren.

Dazu gibt es verschiedene Modelle:
1. Die Gesellschaft kauft Absicherungspapiere am Markt (wie z.B. Axa Twin Star)
2. Die Gesellschaft investiert von Anfang an einen Teil des eingezahlten Geldes in sichere Rentenpapiere. Der Anteil der sicheren Anlagen wächst mit dem Alter der Kunden. (klassische Lebensversicherungen)
3. Die Gesellschaft investiert solange in Aktienfonds bis die Märkte soweit gesunken sind, so dass nur noch eine vollständige Umschichtung in sichere Rentenfonds die Auszahlung der Beiträge zum Ablauf garantiert. Diese Umschichtung nennt man in der Fachsprache „Lock in“. Damit partizipieren die Anleger von zukünftigen Aktienentwicklungen nicht mehr. Nur das neu angelegte Geld kann davon noch profitierten.

Zur dritten Variante: In Phasen von stark steigenden Märkten kann man damit deutlich höhere Renditen prognostizieren als zum Beispiel ein Versicherer der die Anlage des Garantieanteils in seinem Deckungsstock (dort liegen die gemeinsamen Gelder der Kunden von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen) vornimmt. Damit liegen die Anbieter der dritten Variante bei den prognostizierten Renten höher und erreichen bei Vergleichen höhere Platzierungen. Dies hat mehr mit der Systematik der Riesterfondssparpläne zu tun, als mit dem tatsächlichen Ergebnis. Fakt ist, dass die Märkte in den letzten Jahren immer stärker schwankten. Experten erwarten dieses Marktverhalten auch in Zukunft, weshalb es langfristig gesehen höchstwahrscheinlich zu weiteren sogenannten „Lock in’s“ kommen wird.

Ein weitere Herausforderung dieser Riesteranbieter: In der Regel kann man nur zwischen 1 bis 3 Fonds auswählen. Wenn diese Fonds nicht gut laufen, kann man nur den Anbieter wechseln. Dies ist zwar bei Riesterprodukten grundsätzlich möglich, aber auch hier fallen Kosten für den neuen Vertrag und die Übertragung an. Daher sollte man auch immer darauf achten, dass die Anbieter 20 oder mehr Fonds im Angebot haben.

Und was mach ich jetzt mit meiner Uni Profi Riester Rente*?
Sind es bis zur Rente noch mehr als 15 – 20 Jahre, kann es Sinn machen die Kosten für einen Wechsel auf sich zu nehmen. Allzu leicht schmeißt man sonst gutes Geld aus dem Fenster. Wenn Sie an den Aktienmärkten teilhaben möchten und in den nächsten Jahren weiter stark schwankende Märkte erwarten, wird Ihr Geld bei der Uni Profi Rente* immer wieder automatisch umgeschichtet werden. Bei kurzen Restlaufzeiten machen Zinseszinseffekte wenig aus. Hier kommt es hauptsächlich auf die Gesamteinzahlung an. Da macht ein Wechsel keinen Sinn mehr.

Fazit
Wenn Sie eine Riesterrente abschließen, schauen Sie besser zwei Mal hin. Allein der Blick auf die Kosten reicht nicht aus. Mindestens genauso wichtig ist, dass eine breite Auswahl an Fonds, auch Immobilien- und Aktienfonds beim Anbieter vorhanden ist. Schauen Sie auch auf die Erfahrung, die der Anbieter hat, denn die Absicherung Ihrer Lebensdauer ist ein Erfahrungswert, den nur alteingesessene Anbieter haben. Der persönliche Super-Gau wäre doch, wenn ein unerfahrener Anbieter kürzer kalkuliert als ihre tatsächliche Lebenszeit.

Mehr Infos unter: www.nunc-net.de

* UniProfiRente ist ein Produkt und eingetragenes Markenzeichen der Union Investment Gruppe

Bis zum Jahresende wird mit dem Thema Abgeltungssteuer viel Werbung und wahrscheinlich auch viel Umsatz gemacht. Viele Fragen sich aber: Muss ich auf die Abgeltungssteuer reagieren? Wie betrifft die Abgeltungssteuer meine Kapitalanlage? Welche Auswirkungen hat die Abgeltungssteuer auf die Altersvorsorge? Es hat sich eine große Verunsicherung breit gemacht.
Das Wichtigste vielleicht vorweg: Es hat sich noch nie gelohnt nur aus steuerlichen Gründen Anlagen zu tätigen. Ihre Anlageentscheidungen müssen immer zuerst zu Ihnen passen und sich so auch rechnen. Wenn dann ein zusätzlicher Bonus entsteht, weil die steuerlichen Rahmenbedingungen das hergeben, gut! Nur so wird ein Schuh daraus. Und natürlich macht es Sinn, wenn sowieso eine Entscheidung ansteht, die jetzt zu treffen und nicht erst nach Eintritt der Abgeltungssteuer im Januar.
Für die meisten wird die Abgeltungssteuer allerdings dazu führen, dass sie sich falsche und/oder zu risikoreiche Anlagen aufschwatzen lassen. Ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein Arbeitsloser Techniker mit 10.000 Euro auf einem Geldmarktkonto wurde von seiner Bank aufgefordert dieses Geld in Aktienfonds zu investieren um bei zukünftigen Erträgen keine Abgeltungssteuer zahlen zu müssen. Aus meiner Sicht ist Arbeitslosigkeit eine Zeit in der man sein Geld zusammenhalten solle und schnell auch mal Geldbedarf hat, weil man z.B. um einen Job antreten zu können umziehen oder sich ein Auto kaufen muss. Es ist auf jeden Fall keine Zeit, um Kursschwankungen von z.B. 25 % auszuhalten. Nur damit man mich hier nicht falsch versteht. Aktieninvestments oder allgemeiner Sachwertinvestments sind bei langen Zeithorizonten, wie Altersvorsorge, fast alternativlos. In Krisenzeiten, und Arbeitslosigkeit ist für die meisten eine Krisenzeit, ist die verlustfreie Verfügbarkeit von Geld der wichtigste Faktor! Solche Beispiele gibt es leider viele.
Nachdem in Boomjahren 1999/2000 jede Oma in Technologiefonds gesteckt wurde, nach dem Crash die Verkäufer scheinbar nur noch Rentenfonds anboten, soll jetzt in blinder Panik jeder noch schnell sein Depot auf Aktienfonds umstellen weil er dann keine Abgeltungssteuer zahlt. Sicher ist: Es gibt eine Anlageform die zu Ihnen passt, in guten und in schlechten Börsen- oder Steuerphasen. Steuergesetze ändern sich deutlich schneller als Ihr Bedarf. Fragen sie sich: Wann benötige ich welches Geld und wie viel Verlust kann ich während der Laufzeit und bei der Auszahlung aushalten – dann kommen Sie zu der für sie richtigen Struktur.
Die Branche braucht Geschichtenerzähler um An- und Verkäufe zu produzieren. Wenn man in Deutschland Geld bewegt zahlt man auf die eine oder andere Weise ca. 4 % Vertriebskosten. Das ist für eine langfristige Anlage auch OK so und entspricht ungefähr der Marge die man bei Aldi vermutet. Bei jeder Steuerrechtsänderung das Vermögen der Kunden einmal komplett umzuschichten hilft allerdings nur den Geschichtenerzählern und nicht ihnen, liebe Kunden.
Wenn man die Abgeltungssteuer kurz zusammenfassen kann, zeigt sich, dass im Wesentlichen sich die Besteuerung von Aktienkursgewinnen ändert. Diese sind nicht mehr nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei sondern werden mit 25 % zzgl . Soli und Kirchsteuer veranlagt. Die Besteuerung von Renten- und Immobilienfonds hat sich für die Menschen mit Grenzsteuersätzen über 25 %  sogar verbessert. Der Grenzsteuersatz von 25 % beginnt beim Single bei ca. 1.200 Euro Brutto pro Monat. An der Besteuerung von Lebens- oder Rentenversicherungen ändert sich gar nichts. Da ein großer Teil der langfristigen Spargroschen dort landet, ist der „Hype“ doppelt unverständlich. Für eine detailiertere Darstellung verweise ich hier auf Finanztest, Welt am Sonntag oder andere Tabellenübersichten in der Presse.
Fazit: Lassen sie sich nicht bange machen! Überlegen Sie, ggf. mit einem guten Berater, welche Anlageform für sie passt. Wenn eine Entscheidung zur Anlage jetzt ansteht, kann es Sinn machen diese noch in diesem Jahr zutreffen.

Mit zwei Wörtern: Gar nicht.

In der Regel wird Beratung durch ein Honorar bezahlt. Dies ist zum Beispiel beim Steuerberater oder Rechtsanwalt so. In der Finanzberatung hat sich dies leider noch nicht durchgesetzt. So gibt es die unglückliche Verbindung von einer Branche die natürlich verkaufen muss um zu existieren und Verbrauchern, die sich mit dem Thema am liebsten gar nicht oder nur kurz und möglichst bequem zu Hause beschäftigen möchten.

Verbraucherschützer klagen ständig über die scheinbar phantastisch hohen Provisionen die in der Finanzbranche verdient werden. Aus meiner Sicht hat die Branche kein Provisions-, sondern ein Beratungsproblem. Bei einer durchschnittlichen Beratungszeit bei Banken von 20 min. und durch Versicherungsvertreter von einer Stunde ist  schleierhaft wie Beratung erfolgen soll. Bei diesem „Beratungseinsatz” ist im Grunde jede Bezahlung zu hoch.
Deshalb habe ich mich dafür entschieden selbständig zu arbeiten, ohne Bank oder Versicherung im Hintergrund. Ohne Vorgaben was und wie schnell zu verkaufen ist. Mit der festen Überzeugung, dass gute Beratung sich für alle Beteiligten auszahlt. Und das Schöne ist: Wenn Sie sich zu einer Beratung entscheiden, haben Sie schon den Bedarf. Niemand muss Ihnen etwas verkaufen. Es geht nur darum Ihren Bedarf in einen Mantel zu kleiden der Ihre Bedürfnisse erfüllt.
Mit geringen Abweichungen bieten alle Anbieter den Versicherungsmaklern die gleichen Konditionen an. Das bedeutet, ein schlechtes Produkt zu verkaufen macht einfach keinen Sinn, während eine gute Beratung und das damit verbundene gute und für Sie passende Produkt zu Mundpropaganda und weiteren Kunden führt.

Lang laufende Verträge wie Kranken oder Lebensversicherungen bieten mit 3 % des bewegten Volumens durchaus Einkommenschancen. Die Marge entspricht ungefähr dem was Kenner bei Aldi und Lidl vermuten. Ein Autokauf beinhaltet ca. 30 % Händlermarge, ein Buch ca. 25 %, ein Essen im Restaurant ca. 300 – 400 % und der geliebte Milchkaffe ca. 500 – 800 %. Nur mal so zum Vergleich.
Das Angebot von Sachversicherungen (Marge ca. 10 %), wie Haftpflicht und Hausrat ist nur möglich durch die Quersubventionierung von lang laufenden Verträgen. Bei einem Beitrag von 100 Euro pro Jahr bedeutet das 10 Euro Provision (vor Steuern) ! Unter einer Stunde ist das auch nicht abgewickelt. Sachversicherungen sind Service den ich, wenn wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen, gern für Sie abwickle.

Eine durchschnittliche Beratung bei mir dauert in drei Terminen ca. 8 – 10 Stunden, dazu kommt eine vergleichbare Vor- und Nachbereitungszeit. Ich möchte mit Ihnen langfristig zusammenarbeiten. In der Laufzeit des Vertrags kommen mit Folgeterminen in 30 Jahren mindestens weitere 20 Stunden zusammen. Insgesamt ist man so schnell bei 40 Stunden.

Wie viel sind jetzt 40 Stunden wert?
Der Durchschnittverdiener in Deutschland verdient brutto ca. 2.500 Euro pro Monat. Dazu kommen ca. 18 % Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherung, 10 % für Urlaub, 10 % für Krankheit, Kosten für den Arbeitsplatz, den Chef, die IT, die Personalabteilung, etc. So kostet der deutsche Durchschnittsverdiener sein Unternehmen schnell gut abgesicherte 35 Euro pro Stunde.

Da die Beratung bei mir „kostenlos” ist, kommen natürlich die Stunden für wirtschaftlich erfolglose Beratungen dazu. Zum Glück ist das selten.

PS: Zu Internet oder Direktversicherungen soll hier nur der Finanzvorstand von Delta Direkt zitiert werden: „Vertriebskosten sparen kann man mit Direktversicherungen nicht, dafür sorgen die Aufwendungen für Marketing und CallCenter” – nachzulesen im der Financial Times Deutschland vom 25.06.2006
Um es in einem Satz zusammen zu fassen: Sie verzichten auf Beratung und sparen nicht die Vertriebskosten! Hört sich wie ein schlechter Deal an.

“Immer Geld auf der hohen Kante haben, staatliche Förderung durch die Riesterrente nutzen und bei der Altersvorsorge auch in Aktienfonds investieren.” Sagt der Finanzcoach Peter Höffner von nunc! Finanzberatung in Köln.
RTL Redakteur Ulf Jacks hat an vielen Türen geklingelt mit dem Angebot die Sparleistungen der Bewohner durch Finanzcoach Peter Höffner in einem Kapitalcheck zu überprüfen. Drei Familien haben aufgemacht. Eine der wichtigsten Lehren aus dem Check war: Immer wieder die Situation überprüfen und die Entscheidungen an die Veränderungen im Leben oder in Gesetzen anpassen.
Neben der Beratung bei RTL – Explosiv bietet nunc! Peter Höffner seine Finanzberatung natürlich auch persönlich an.

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Da wird seit einigen Wochen die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Jetzt gibt es eben einen Fernsehbericht bei Monitor.
Grundsätzlich ist es richtig, dass alle Einkünfte auf Sozialhilfe und damit auch auf die Grundsicherung angerechnet werden. Das ist nichts Neues und auch richtig so. Das gilt aber mitnichten nur für die Riesterrente. Das gilt auch für die gesetzliche Rente, alle Betriebsrenten, private Rentenversicherungen, Mieteinnahmen, zu Guter Letzt muss alles Vermögen verbraucht werden.
Warum die jetzt auf der Riesterrente rumreiten, keine Ahnung, macht bestimmt ‘ne gute Quote.
Richtig ist: Gesetzliche Rente plus Riester reicht nicht. Aber das wussten wir doch vorher. Hat auch niemand je anders behauptet. Die Riesterrente ist eingeführt worden um die Rentenkürzung von Herrn Riester aus dem Jahr 2002 zu kompensieren. Die alte Rentenlücke gibt es natürlich nach wie vor.
Hier wird wieder verunsichert, damit die die böse Versicherungsbranche sich nicht “die Taschen voll macht”. Denn während die Journalisten mitnichten umsonst arbeiten, erwarten sie das natürlich von anderen.
Da ich nicht in die Zukunft blicken kann soll ich Zukunft jedem raten: “Du bist sowieso als Rentner arm, gewöhn’ Dich schon mal daran?” Absurd.
Zahlen werden dafür die Sparer, die wieder ein Jahr später anfangen und dadurch wieder ein Jahr Zinseszins verlieren. Das war schon 2002 bei der Einführung der Riesterrente so. Das gesamte Jahr haben selbsternannte Verbraucherschützer geraten abzuwarten bis alle Angebote am Markt sind. Nur nicht  jeder kann am Ende des Jahres den Beitrag für ein ganzes Jahr aufbringen. “Haben wir leider vergessen, sorry.” Später wurde sich dann über die geringe Anzahl der Riester-Renten Verträge gewundert, das war aber auch wieder die Versicherungsbranche schuld. Weil die Riester-Rente ja angeblich nicht gern verkaufen (nachdem das unverkäuflich war weil ja alle noch abwarten wollten).
Was die Zukunft bringt weiß ich auch nicht. Viel problematischer ist aus meiner Sicht die abgeschaffte gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente. Wer vor dem 65. Lebensjahr schwer krank wird und nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, wird nämlich auch alles verbrauchen müssen, was er hat. Die Einzahlungen in die Riester-Rente sind dann wenigstens sicher.
Natürlich gibt es Grenzfälle. Als Finanzberater weiß ich aber nicht wie sich das Einkommen des Einzelnen in der Zukunft verändert. Als positiver Mensch rechne ich mit steigenden Einkommen und agiere auch so. Auch für geringe Einkommen lohnt es sich einen Grundstock aufzubauen. Dann kann zu besseren Zeiten darauf aufgebaut werden.
Bei einem heutigen “Gutverdiener” weiß auch niemand, ob dass Einkommen so bleibt. Also rate ich jedem der keine Einkommensgarantie hat (alle außer Beamten auf Lebenszeit), davon ab zu sparen…

“Spar nicht! Gib alles aus! Gewöhn’ Dich an Altersarmut. ” Ist bestenfalls zynisch. Lässt sich vielleicht als gut verdienender Monitor Redakteur leichter formulieren. Mir gefällt das nicht.
Wenn man das zu Ende denkt, sollten wir alle sofort die Arbeit einstellen, weil sie sich ja eh nicht lohnt und von der Sozialhilfe leben. Warum auf die Riester-Rente warten? Grundsicherung schon heute!

Riesterrente lohnt sich auch weiterhin in den allermeisten Fällen. Auch in Zukunft werde ich zur Riester-Rente raten. Durch die hohe staatliche Förderung lohnt sie sich. Wenn es Einzelne in ihrer Erwerbszeit nicht schaffen darüber hinaus zu sparen, ist das sicher problematisch und hat nur zum Teil etwas mit Ihrem Einkommen zu tun. Die Meisten sparen aber über Riester hinaus und verzichten damit heute auf Konsum, um morgen noch finanziell unabhängig zu sein. Wenn ich die Wahl habe, ist mir eine vergleichbar geringe Rente aus gesetzlicher und Riesterabsicherung immer lieber. Damit entgehe ich immerhin der Gängelung durch die Behörden und wenn ich mir etwas dazuverdienen kann oder ich noch sonst geringes Vermögen habe, wird das wenigstens nicht angerechnet.

Weitere Infos hier.

Am besten direkt per Dauerzulagenantrag – dann kann man es auch für die Zukunft nicht mehr vergessen. Dazu benötigt man:

1. Steuernummer

2. zuständige Finanzamt (findet  sich beides auf der Steuererklärung)

3. Sozialversicheurngsnummer (in der Regel auf jeder Gehaltsabrechnung)

Die Angaben einfach formlos unter Angabe der Versicherungsnummer an die jeweilige Versicherungsgesellschaft schicken und um “Dies ist ein Dauerzulagenantrag” ergänzen.

FERTIG

Mehr Infos gibt’s wie immer unter www.nunc-net.de/riester-koeln.html

Mit der Rürup-Rente (Identisch mit der Basisrente) hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, analog zur gesetzlichen Rentenversicherung, privat eine Altersvorsorge zu nutzen die insolvenzgeschützt und Hartz IV sicher ist. Nicht nur in diesem Bereich gleichen sich die Systeme.
Die Rüruprente ist insbesondere als Altersvorsorge für Selbständige und für Gutverdiener kurz vor dem Renteneintritt interssant. Die Rürup-Rente ist wie die gesetzliche Rente weder vererbbar, noch kapitalisierbar oder verpfändbar und bietet einen sehr begrenzten Hinterbliebenenschutz (verheiratete Partner und in Ausbildung befindliche Kinder bis 27).
Nicht zu Letzt ist die in beiden Systemen steigende steuerliche Absetzbarkeit der Sparrate bei gleichzeitig steigender Besteuerung der Rente (Kohortensystem) ähnlich.
Die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Systemen sind:

  1. Im Gegensatz zur umlagefinanzierten gesetzlichen Rente ist die Rürup-Rente kapitalgedeckt und individualisiert. Dass heißt die Rüruprente baut mit Ihrem Kapital im Rahmen einer privaten Rentenversichung für Sie Kapital auf. Sie können bestimmen in welche Anlage Ihr Kapital investiert wird. Je nach Auprägung des Rürup-Rententarifs zum Beispiel auch in fondsgebundene Produkte.
  2. Im Gegensatz zur gesetzlichen Rente gibt es, je nach Tarif, fest Vorgaben welche Mindestergebnisse erziehlt werden müssen. Auch wenn jede Art von Garantien immer zu Lasten der Renditen gehen, kann jeder Sparer bei der Rürup-Rente selber bestimmen welche Garantien und in welcher Höhe er Garantien benötigt.

Mehr Infos hier.

Die Riesterrente lohnt sich im Prinzip für Alle die zur Zeit der Rentenzahlung weniger Einnahmen haben als zur Zeit der Erwerbstätigkeit. Als Faustregel gilt ca. 85 % des letzten Nettoeinkommens.

Das liegt daran, das die Riesterrente – insbesondere bei der steuerlichen Förderung – keine Steuerersparnis, sondern eine Steuerverschiebung bedeutet. Insgesamt lohnt sich die Riesterrente am meisten für kinderreiche Familien und “gut” verdienende Singels. Gut verdienend fängt bei der Riesterente aber schon bei 30.000 Euro Jahreseinkommen an.

Menschen die vor Renteneintritt große Erbschaften machen, die hohe Einnahmen erzielen können z.B. durch die Riesterrente auch schlechter dastehen. Aus unserer Sicht ist dies aber ein Luxusproblem.

Eine sehr gute Übersicht zur Riesterrente findet sich auf Wikipedia.
Ergänzend dazu soll hier auf zwei Besonderheiten der Riesterrente hingewiesen werden:

  1. Die Kostenquote ist aufgrund der staatlichen Regulierungswut höher als bei anderen Altersvorsorgemöglichkeiten. Insbesondere die Zulagenverwaltung der Riesterente ist sehr aufwändig. WICHTIG! Trotz der hohen Kostenquote lohnt sich die Riesterrente durch die Förderung!
  2. Die gesetzliche Vorgabe des Beitragserhalts – wohlgemerkt nach Abzug der Kosten, der Zulagen und der steuerlichen Förderung – führt dazu, dass auch bei fondsgebundenen Produkten ein Teil des Geldes intransparent im Deckungsstock des Versicherers angelegt wird. In der Regel gibt es vom Versicherer keine Informationen dazu zu welchem Prozentsatz das Geld der Riesterrente im Deckungsstock “landet”.

Infos zu unserer Beratung in Köln hier.